Stelzlhof | Bilder der Aktivitäten


Baumschneidekurs

Größere Bäume erfordern auch größerern Einsatz!!

Großen Zuspruch fand wieder der Baumschneidekurs.

Die Referentin Ariane Hermann, Dipl.-Ing. (FH) Gartenbau, erläuterte die Grundlagen des richtigen Schneidens, das Wuchsverhalten der Bäume und die Verwendung der richtigen Werkzeuge in einer theoretischen Einführung.

Danach hieß am Stelzlhof den Erziehungsschnitt für die Neupflanzungen richtig durchzuführen.

Am Nachmittag ging es dann zu größeren Bäumen, wo die Gruppe ihr theoretisches Wissen praktisch anwenden konnte.

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Wanderung von Jochenstein nach Riedl/Ebenstein

60 Personen konnte Martin Scherr, 2. Vorsitzender Ökostation, bei strahlendem Sonnenschein am Parkplatz in Jochenstein begrüßen.

Gudrun Dentler, Vorsitzende des LBV, übernahm die Vorstellung der besonderen Flora und Fauna dieses einzigartigen Naturraumes. In ihrer Einführung wies sie auf die besondere Bedeutung des ca. 70 km langen Donaudurchbruchtales zwischen Hofkirchen und Aschach hin.

Auf dem steilen Anstieg nach Riedl war die Gruppe um die Verschnaufpausen dankbar, bei denen Frau Dentler viel Interessantes zu erzählen wußte über den Hirschkäfer und die Hirschkäferwiegen, über Feuersalamader, Äskulapnatter, Schlingnatter, Ringelnatter und weitere faunistische und floristische Besonderheiten.

Martin Scherr erläuterte die eventuellen Eingriffsmaßnahmen zum geplanten Pump- speicherwerk Riedl und zeigte die Stellen, wo der Versorgungsstollen und das Ein- und Ausleitungsbauwerk vorgesehen wäre. Er wies insbesondere auf den Umstand hin, dass beim geplanten Pumpspeicherwerk kein Unterbecken vorgesehen ist und diese Funktion der Stauraum Aschach übernehmen soll. Die dann zu erwartenden Wasserspiegelschwankungen von über 20 cm  beeinträchtigen dann besonders die Fortpflanzung der sogenannten Kieslaicher unter den Fischen. 

Er wies darauf hin, dass auch die Östereichische Umweltanwaltschaft des Landes Oberöstereich erhebliche schädigende Auswirkungen auf die Umwelt in der oberöstereichischen Donau, insbesondere im Europaschutzgebiet Oberes Donau- und Aschachtal, erwarte und daher die vorliegenden Projektunterlagen zum PSW Riedl als nicht raumverträglich einstuft.

Auch der Naturschutzbeirat des Landratamtes Passau habe das Projekt in der vorliegenden Form mehrheitlich abgelehnt, fügte er an.

Bei einer wohlverdienten Brotzeit in der Pension Schmid wurde weiter diskutiert über die den Wert dieses einzigartigen Naturjuwels und die Gefährdung durch das geplante Pumpspeicherwerk. Natürlich beteiligte sich auch Christian Schmid, als direkt Betroffener, als einer der "Sperr-Grundstücksbesitzer" im geplanten Speicherseeareal und Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft RiGoJo gegen das geplante Pumpspeicherwerk, lebhaft an der Diskussion.

Dann ging es weiter zur Ebensteinkapelle mit dem einzigartigen Blick in das Donautal.

Auf dem weiteren Weg konnte Martin Scherr, die großen Ausmaße des geplanten Speicherbeckens und die Höhe der geplanten Staumauer in der Landschaft veranschaulichen und damit zeigen welche Baumaßnahmen und Veränderungen in der Landschaft die Anwohner hinnehmen müssten, sollte das Projekt je realisiert werden.

Verwundert zeigten sich viele Wanderer über die regen Bauaktivitäten (Probebohrungen) sowohl am Hangfuß in Jochenstein als auch bei Riedl, obwohl noch nicht einmal das Raumordnungsverfahren abgeschlossen ist.

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Start in Jochestein
Hirschkaeferwiege
Ebensteinkapelle
Blick vom Ebenstein auf Jochensteinkraftwerk
Blick auf geplante Einleitungsstelle, rechts von der Streuobstwiese
Erläuterung Speicherbecken durch Martin Scherr

Fahrt mit der Ilztalbahn nach Freyung

Regen Zuspruch fand der Aufruf der Kreisgruppe mit der Ilztalbahn nach Freyung zu fahren. Alle waren begeistert von der schönen idyllischen Strecke entlang der Ilz und durch die bunten Herbstwälder.  Besonders gut kamen auch die Erklärungen zur Strecke und seiner landschaftlichen Schönheiten durch den Geschäftsführer der Ilztalbahn, Prof.Dr.Thomas Schempf. Mit Interesse wurden auch die weiteren Entwicklungsplänen aufgenommen.

Vom Bahnhof Freyung gings über den Geiersberg nach Falkenbach, zum Gasthof Donibauer. Nach einer vorzüglichen Speisung marschierten wir, verwöhnt von der Sonne, die endlich den Nebel durchdrungen hatte,  zurück zum Bahnhof Freyung und zurück mit der vollbesetzten Ilztalbahn.

Dank auch an den Organisator, stellvertretenden Kreisvorsitzenden Martin Scherr, für den schönen Tag

weiteres zur Ilztalbahn

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